Grafischer Dateimanager für die Linuxkonsole

Wer sich schon mal mit der Linuxkonsole herumschlagen musste, weiß wie mühselig das Verschieben, Umbenennen, Löschen, Kopieren und Rechte vergeben sein kann.

Für alle, die einen einfachen und grafischen Dateimanager der Konsole vorziehen, gibt es den „Midnight Commander„.

Linux Dateimanager "Midnight Commander"

Den größten Teil der sichtbaren Fläche nehmen die beiden Seiten für verschiedene Orte im Dateisystem oder Datei und Ordner Eigenschaften ein.

Bedient werden kann er wahlweise mit der Tastatur oder mit der Maus und beherrscht alle nötigen Dateioperationen vom Kopieren bis hin zum Verschieben ganzer Ordner und Dateien

Wer das Rechtesystem von Linux versteht, kann diese mit ihm sogar mit ein paar Mausklicks oder Tastendrücke für jeden Ordner und für jede Datei ändern oder hinzufügen.

Dieser „Explorer“ für Linuxsysteme erleichtert jedem Administrator genauso wie einem Anwender die Arbeit mit Dateien und Ordnern erheblich. Dadurch muss nicht für jede Operation der Quell- und Zielpfad angegeben werden.

Er kann zum Beispiel unter Ubuntu/Debian per Konsole installiert werden:

(sudo) apt-get install mc


10 Kommentare zu “Grafischer Dateimanager für die Linuxkonsole

      1. Sorry hat gedauert.
        Aber es hat geklapt. Dickes Danke.
        Das erste Mal das ich auf XTerm was zustande bekommen habe. 🙂

        ln -s /home/……./monkey/seamonkey /home/……./Schreibtisch

  1. Danke für den Tipp.
    Eine Frage. Wie erstelle ich eine Verknüpfung von einer ausführbaren Datei in einem Ordner auf dem Desktop? BS ist Lubuntu 14.04 LTS 32bit. Bin Linux-anfänger.

    1. Danke für dein Kommentar 😉
      Wenn die GUI keine Möglichkeit bietet, eine Verknüpfung anzulegen, dann kannst du das im Terminal versuchen.
      Versuch einfach mal dort den folgenden Befehl auszuführen (entsprechend ersetzen)

      ln -s Quelldatei/-verzeichnis Zieldatei/-verzeichnis

  2. Da gibts den alten Programmiererwitz dazu:

    „Designer Dimitri merkt, dass er zwei Verzeichnisbäume sieht und beschließt, einen zu entfernen. Sind ja zweimal da. „Was für eine Platzverschwendung!“ denkt er sich und merkt plötzlich, nachdem er den einen Verzeichnisbaum komplett gelöscht hat, dass der andere auch fehlt.“

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